Tuesday, March 19, 2013

Blood Games


Zur Feier des Geburtstages seines Sohnes Roy veranstaltet Mr. Collins ein Baseballspiel und lässt dazu extra die reine Mädchenmannschaft "Babe and the Ballgirls" anreisen. Die Mädels reißen den Hinterwältner gehörig den Arsch auf, was auch Mr. Collins ziemlich in Rage versetzt. Um den Frust über die Niederlage abzubauen versucht Roy zusammen mit einem Freund zwei der Ballgirls zu vergewaltigen. Der Versuch geht schief und Roy wird im Gerangel getötet. Mr. Collins sieht nun komplett rot und mobilisiert einige Leute um Jagd auf die Ballgirls zu machen. Doch diese setzen sich ihrern Angreifern energisch zu wehr...

Oh ja, Sexy Baseballchicks im Todeskampf gegen Hinterwältler. Genau das was Doc Exploiation verordnet hat. Wirklich alles enthalten was das Herz höher schlägen lässt, Mädels in knappen (Sport-)Outfits, ausgiebige Duschszenen, Blut, Gewalt und Vergwaltigungen. Man sollte sich gar nicht erst mit so kleinen Details beschäftigen wie die Mädels von unschuldigen Spolterinnen in einer Nacht zu Killermaschinen wurden und es ist auch immer wieder erstaunlich wie im tiefsten amerikanischen Hinterland das Gesetzt immer noch von jedem selbst in die Hand genommen werden kann. Nach dem recht harmlosen Start ändert der Film schnell seinen Ton und wird zum knallharten Survivalhorror.

Blood Games ist die (bisher) einzige Regiearbeit von Tanya Rosenberg und war lange Zeit nur auf VHS erhältlich. Mittlerweile gibt es den Film in bestem Widescreen und restauriert über Netflix. Ein echter Geheimtipp.




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Sunday, February 24, 2013

Come to My Bedside

Das junge Eheglück von Kirsten wird jäh unterbrochen als ihr Mann Børge von ihr Oralverkehr verlangt. Zusammen mit der schnell herbeigerufenen Mutter wird der Perversling aus der gemeinsamen Wohnung vertrieben. Børge bezieht ein neues Appartment und freundet sich mit Egon, dem Sohn seiner Vermieterin an. Schnell gewöhnt sich Børge an die neuen Freiheiten und schleppt einige Mädels ab und als er erfährt, dass Egon noch Jungfrau ist, beschließt er dem armen Jungen zu einer Frau zu verhelfen. Derweil ist Kirsten zurück zu ihren Eltern gezogen und hat auch einen neuen Job gefunden, als Egons Assisstentin im Photolabor. Als Kirsten schließlich über Egon von Børges wildem Sexleben erfährt, macht sie sich auf ihn zur Rede zu stellen. Davon abgesehen schmiedet Kirstens Vater mit seinem Nachbarn einen Plan um jeweils mit der anderen Frau ins Bett zu steigen, ohne dass diese etwas davon erfahren darf...

Come to My Bedside (Der må være en sengekant) ist der sechste Teil der Mazurka-Reihe. Große Vorkenntnis aus den Vorgängerfilmen braucht man allerdings nicht um den Film zu genießen. Come to My Bedside ist eine sehr amüsante Erotikkomödie mit ein paar HC-Einlagen. Zentrales Thema ist die sexuelle Befreiung. Kirsten verweigert sich dem Oralverkehr, rennt zu ihrer Mutter und gibt ihrem Mann Børge erst einmal die Möglichkeit sich sexuell auszutoben. Kirstens Leuterung erfolgt durch eine von Børges Bettgespielinnen, doch bis es soweit kommt muss erst noch Egon zum Mann gemacht werden. Komplett parallel dazu läuft die Geschichte von den beiden Männern die gerne ihre Frauen tauschen möchten. Ein komplexer Plan wird ausgetüftelt, damit die Frauen auch bloß nicht merken, dass sie gerade mit dem jeweilen Nachbarn verkehren, was zu einigen sehr amüsaten Szenen führt, so verletzt sich Kirstens Vater am Bein, was dazu führt, dass auch sein Nachbar eine Beinverletzung vortäuschen muss. Inszeniert ist das mit einer Leichtigkeit und Unbeschwertheit mit guten Darstellern und guter Musik. Sehr zu empfehlen und macht neugierig auf den Rest der Reihe.





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Thursday, February 21, 2013

Bikini Spring Break

The Asylum presents...uiuiuiui, also erstmal die Erwartungen runterschrauben. Wie sich mittlerweile schon herumgesprochen haben drüfte hat sich The Asylum darauf spezialisiert von aktuellen, potentiellen Kinoblockbustern billige, schnell heruntergekurbelte Rip-Offs auf dem Videomarkt nachzuschieben. Bikini Spring Break schwimmt dabei im Fahrwasser von Spring Breakers.

Die fünf Mädels einer Blaskapelle fahren mit einem Bus zu den Nationalmeisterschaften nach Miami, doch unterwegs hat der Bus einen Motorschaden. Um das nötige Geld für die Reperatur aufzutreiben verschlägt es die Gruppe in Stripbars, Damenwrestlingkämpfen und Wet T-Shirt Contests.

Nun gut, was zeichnet Bikini Spring Breakers aus. In erster Linie wären da die Titten, dazu Titten und schließlich Titten. Die mehr als dünne Handlung dient eigentlich nur dazu die Vorzüge der weiblichen Darstellerinnen in Szene zu setzen. Das ist billig, exploitativ, niveaulos, aber stellenweise durchaus unterhaltsam. T&A ist eben ein Konzept das irgendwie nie aus der Mode zu kommen scheint. Ja, die Schauspieler sind eher aus der dritten Reihe, die Handlung ist nicht mehr als ein ärmlicher Versuch um ein paar weibliche Schauwerte in den Film zu bringen und irgendwie hat man das alles auch schon mal besser gesehen, aber hey für einen Film aus der Ecke ist Bikini Spring Breakers gar nicht mal sooo übel.

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Sunday, December 02, 2012

Beasties

Eine Gruppe Teenies entdeckt im Wald ein Raumschiff das eine Ladung blutrünstiger kleiner Monster an Bord hat. Nelson, einer der Teenager, untersucht mit seiner Freundin das Raumschiff und ist der Meinung eine grandiose Entdeckung gemacht zu haben. Nebenbei schickt der Gott Osires eine Band im untergeben Punkrocker um Nelson zu ihm zu bringen.

Nach Germlins, Ghoulies, Munchies und wie sie alle hießen kam 1991 noch Beasties auf VHS nachgeschoben. An Film war lange Zeit auch recht schwierig zu kommen, da angeblich nur 200 VHS Kopien von Cinema Home Video vertrieben wurden. Lohnt sich denn die jagt nach diesem obskuren Filmchen? Definitiv, wenn man ein Vorliebe für low budget Monstertrash hat. Nach dem mehr als unterhaltsamen Auftakt in dem zwei Teenies bei einer Nummer im Wald gestört und von einer recht bewegungsarmen schleimigen Puppe, die wohl eines der Beasties sein soll, gemeuchelt werden, geht es amüsant weiter indem sich das Beastie Monster erst einmal als Spanner, der ein Mädel unter der Dusche beobachtet, entpuppt. Dann ist eine Weile Ruhe mit den Beasties und der Nebenplot mit den Punks, die Nelson schnappen wollen startet inklusive recht coolen Szenen wie einem Messerkampf von zwei Punkmädels. Am Ende werden die beiden Plots auf interessante Weise miteinander verknüpft. Der Film entpuppt sich dabei als deutlich komplexer als man nach den ersten paar Minuten vermutet hättet.


Interessant ist auch, dass der Film erst Ankündigungen macht, die scheinbar nicht eingehalten werden nur um dann nachgeschoben zu werden. Nelson steht z.B. vor dem Raumschiff und beschreibt es als Mischung als Metall und lebendem Gewebe ohne, dass der Zuschauer das Raumschiff sieht. Ein paar Minuten später wird es dann allerdings eingeblendet. Dasselbe auch mit einer Nacktszene. Man sieht sehr kurz die Brüste und schwups ist alles wieder verdeckt. Ein paar Minuten später bekommt man dann alle Details noch einmal ausführlich im Rahmen einer Duschszene zu sehen. Recht cool ist auch der Nebenplot mit Osires, der von Punks auf einem knochigen Thron entdeckt wurde und seitdem von ihnen verehrt wird. Mehr als abstrus, aber gerade solche Ideen sorgen für gute Laune. Okay, Beasties ist billig, hat aber genug Blood and Boobs und eine abstrusen Plot um durchgehend zu unterhalten.

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Sunday, November 25, 2012

Starslammer

Die Amazone Taura wird auf ihrem Heimatplaneten von Bantor festgenommen. Sie hatte einige seiner Männer getötet als dieser gerade die Kristalle von dem alten Zaal stehlen wollten. Ihre Strafe muss sie auf einer Gefängnisstation in einem Weltraumschiff absitzen. Konfrontiert mit der sadistischen Aufseherin Exene und den restlichen Gefangen, die ihr argwöhnisch gegenüberstehen, muss sie sich erst an den harten Alltag im Knast gewöhnen. Doch durch ihrer harte Art verschafft sie sich schnell Respekt und plant die Flucht.

 Man muss gestehen, dass Starslammer (im Vorspann als The Adventures of Taura: Prison Ship Star Slammer bezeichnet) auf den ersten Blick recht interessant klingen mag. Fred Olen Ray dreht einen WIP Film der im Weltraum spielt. Mit dabei sind John Carradine, Bobbie Bresee und Johnny Legend, aber das Ergebnis ist dann doch deutlich unspektakulärer als man es erwarten könnte. Wir haben zwar ein paar der üblichen WIP Zutaten inkl. der sadistischen Aufseherin, ein paar lesbischen Untertönen und einer Kampfszene, aber alles viel zu zahm inszeniert. In dem ganzen Film gibt es sage und schreibe nur zwei Oben ohne Szenen von Hauptdarstellerin Sandy Brooke, ansonsten muss man sich mit ihren Nippeln, die durch ihr weißes Shirt ragen begnügen. Keine Duschszene, keine Bettszene, kein nichts. Auch die Rolle von John Carradine ist mehr als redundant. Als intergalaktischer Richter wird er kurz ins Bild eingeblendet, verkündet die Strafe von Taura und das war's dann auch schon. Sämtliche Weltraum FX-Szenen wurden aus anderen Filmen entliehen. Recht offensichtlich aus Battle beyond the Stars. An sich sowieso erstaunlich wie oft Battle beyond the Stars ausgeschlachtet wurde (Mutant, Not of the Earth, Vampirella etc.). Auch ein paar Überbleibsel von The deadly Spawn haben einen Gastauftritt.


Alles Mist? Ganz und gar nicht. Es gibt ein Handvoll recht guter Gags, alles voran Oberbösewicht Bantor, der seine Abneigung gegen Frauen kundtut und sich dabei von einem seiner Gehilfen auspeitschen lässt. Auch ansonsten lässt sich der Film gut anschauen ohne, dass groß Langeweile aufkommt, man hat aber einfach nur das Gefühl, dass hier mit angezogenen Handbremse gefahren wird.

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Wednesday, October 31, 2012

Ghoulies IV

Jonathan Graves lebt nach den Ereignissen aus dem ersten Ghoulies Film Jahre später als etwas versoffener Cop in L.A.. Alexandra, eine seiner Ex-Freundinnen, ist aus der psychiatrischen Anstalt ausgebrochen um mit Hilfe eines Kristalls einen Dämonen namens Fausto aus der Unterwelt hervorzurufen. Statt Fausto soll der verhasste Jonathan in der Unterwelt landen. Bei einem ersten Versuch geht der Kristall verloren, aber es erscheinen zwei Ghoulies, die fortan Jonathan verfolgen. Einen zweiten Kristall trägt Jonathan um den Hals auf den es nun Alexandra und die Ghoulies abgesehen haben.

Ghoulies IV ist der erste Teil, der zumindest rudimentär an den ersten Teil anknüpft und auch der erste Teil der Reihe ohne die altbekannten Ghoulies, die es nur kurz in zwei Rückblenden zu sehen gibt. Anstelle von Puppen bietet der vierte Teil zwei Kleinwüchsige in zerlumpten Klamotten und mit Monstermasken. Hinter einer der Masken verbirgt sich sogar Tony Cox (Bad Santa). Trotz der fehlenden Minimonster ist der vierte Teil der Reihe der deutlich ansprechendste. Das liegt zum einen an Stacie Randall als Alexandra, die durchwegs in einem engen Latexkostüm zu sehen ist. Des weiteren sind die Ghoulies, ganz im Gegensatz zu den vorherigen Teilen von grundsätzlich positiver Gesinnung. Die einzigen Bezüge zum ersten Teil ist die Figur des Jonathan Graves und die Rückblenden ansonsten kann man hier auch von einem unabhängigen Geschichte sprechen. Man wird auch gleich mit drei Frauengeschichten von Jonathan konfrontiert. Da wäre Alexandra, die ihm ans Leder will, seine momantan Freundin Jeanine, eine Prostituierte und Kate, eine weitere Ex-Freundin und Polizistin. Diese Konstellation für sich sorgt schon für einiges an Dynamik. Der ganze Ghoulieplot, der eigentlich recht parallel zur eigentlichen Handlung läuft zielt eher auf ein paar Gags ab. So retten die Beiden eine Frau vor einem Straßenräuber, worauf diese ihnen ein etwas zweideutiges Angebot macht. Nach dem Motto: „Hey zwei kleine Monster haben mir das Leben gerettet. Wie die wohl im Bett sind“. Only in a Jim Wynorski movie.


Ein würdiger Abschluss der Reihe. Liebenswerte Charaktere, ein bisschen Aktion, eine sexy Brau in Leder und eine gute Portion Humor. Was will man da mehr? Die Ghoulies?!

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Tuesday, October 30, 2012

Ghoulies 2

Von einer mysteriösen Sekte wieder zum Leben erweckt, versucht ein Pfarrer die Ghoulies zu beseitigen. Diese können sich aber befreien und landen im erfolglosen Geisterhaus eines Wanderjahrmarktes. Der Besitzer des Jahrmarktes droht das Geisterhaus zu schließen sollte es keine Gewinne einfahren, doch die Ghoulies sorgen für ordentlich Umsatz und einige Morde...

Die Ghoulies sind zurück. Diesmal mit weniger HokusPokus und mehr Monsteraktion. Hintergrundwissen aus dem ersten Teil braucht man dabei nicht. Neue Charaktere und neues Setting, einzig die Ghoulies sind dieselben und bekommen im zweiten Teil sogar Unterstützung aus der Luft. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Ned (gespielt von Royal Dano), der mit seinem Neffen Larry und dem Angestellten kleinwüchsigen Sir Nigel Penneyweight das Geisterhaus Satans Den leitet. Waren im ersten die Ghoulies eher Nebenfiguren und dazu auch noch recht steif animiert, so wird das Geschehen diesmal schnell von ihnen dominiert. Neben ein paar Morden, sorgen sie auch durch infantile Späße wie Schleimattacken für reges Interesse an dem Geisterhaus. Die Ghoulies wirken auch deutlich lebendiger als im ersten Teil, nicht zuletzt dank ein paar Stop-Motion Animationen. Wirklich sehenswert ist auch das Finale bei dem Ghoulies durch einen Zauberspruch gebannt werden sollen, aber stattdessen ein größerer Dämon erscheint.


Letztendlich ist Ghoulies II ein recht ordentliche Sequel. Im Vergleich zum ersten Teil ist zwar die Story weniger ausgereift, dafür stehen diesmal auch wirklich die Ghoulies im Zentrum der Geschichte.

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Ghoulies

Der kleine Jonathan Grave kann gerade noch von seiner Mutter gerettet werden als sein Vater ihn bei einer Zeremonier dunklen Mächten opfern will. Seine Mutter stirbt dabei. Die Jahre vergehen, Jonathan ist mittlerweile erwachsen und erbt das Haus in dem einst von seinem Vater dunkle Rituale praktiziert wurden. Zusammen mit seiner Freundin Rebecca macht er sich daran das mittlerweile etwas heruntergekommene Gebäude zu restaurieren und stößt dabei auf Zauberutensilien von seinem Vater. Jonathan wird immer mehr fasziniert von der dunklen Magie und schafft es einige Wesen, die Ghoulies zu beschwören. Bei einer Seance mit seinen Freunden erweckt er sogar seinen Vater wieder zum Leben, der nun sein altes Werk vervollständigen möchte...

Alles Gremlinsfilme schon zig-mal durch (und sind wir ehrlich, am besten wirken die Filme zur Weihnachtszeit), die Critters werden auch schon langweilig und immer noch nicht genug von kleinen Kreaturen? Bevor man sich da an Munchies wendet, sollten doch lieber die Ghoulies im Rekorder laden. Eins vorwegen: Die titelgebenden Ghoulies sind eher Nebencharaktere und stehen, wenn sie mal zu sehen sind auch eher steif in der Gegend herum. Ein paar Cent mehr für die Animationsabteilung wäre da keine schlechte Investition gewesen. Das Ausgangsszenario ist durchaus ansprechend. Altes Haus mit dunkler Geschichte, junge Mann der sich von den schwaren Mächten fasziniert zeigt und dazu noch ein paar schleimige Monster. Doch dann kommt Rebecca auf die Idee doch eine Party in dem Haus zu schmeißen und mit dem Beginn der Party wird auch der Film deutlich uninteressanter. Befand man sich zuvor noch in der Welt eines alten vermoderten Haus mit dunklem Geheimnis sieht man nur noch wie sich ein paar Idioten zum Affen machen. Die eingeladenen Freunde entpuppen sich durchgehen als reine Klischeefiguren nah an der Schmerzgrenze. Die gruselige Atmosphäre wird durch diese Zotenparade deutlich abgeschwächt. Mehr Schwung bekommt der Film dann wieder wenn Jonathans Vater zum Leben erwacht und sich gegen seinen Sohn stellt. Und welchen Job haben eigentlich die Ghoulies? Zwischendurch wird jemand angegriffen ansonsten stehen die kleinen Knirpse mehr oder wenige planlos in der Ecke herum.


Die Ghoulies sind kein Griff ins Klo, wie das Cover vielleicht vermuten lässt, aber von den kleinen Monstern sieht man einfach zu wenig, die Story ist von mäßigen Interesse und die Nebencharaktere nerven.

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Thursday, October 25, 2012

Um Lobisomem na Amazônia

Zusammen mit seinem Gehilfen Zoltan setzt Dr. Moreau seine Experimente im Amazonasgebiet fort. Mithilfe der Aufzeichnungen des Naziarzt Dr. Mengele schafft er es Mensch/Tier Wesen zu erschaffen. Weitere Unterstützung erfährt er dabei von einem Stamm Amazonen. Des weiteren treibt in der Gegend ein Werwolf sein Unwesen, der grausam zugerichtet Leichen hinterlässt. Dies weckt die Aufmerksamkeit der Behörden die den Zoologen Prof. Corman zusammen mit einem Polizisten in die Gegend für weitere Untersuchungen schicken. Aber auch gerade fünf Freunde haben sich diesen Fleck für einen Amazonastrip ausgesucht...

Wow, Regisseur Ivan Cardoso fährt hier einiges auf. Dr. Moreau, Amazonen, Mensch/Tier Wesen, den Werwolf und das alles in recht bizarrem Plot zusammen gemixt. Auch spielt kein geringerer als Paul Naschy den Dr. Moreau. Zum Drehzeitpunkt schon ein bisschen in die Jahre gekommen braucht man nicht mehr viel Action von ihm zu erwarten, aber den verrückten Wissenschaftler gibt er immer noch grandios. Seine Dialogszenen sind übrigens auch in spanisch (mit portugiesischen Untertiteln).


Der Fünf Freunde auf dem Amazonastrip ist natürlich reiner Standard. Erst wird ein bisschen durch den Amazonas gewandert, dann das Nachtlager aufgeschlagen und statt einem Joint gibt es einen halluzinogenen Tee und schneller als erwartet taucht der Werwolf auf und meuchelt einen nach dem anderen ab. Interessanter wird das ganze noch als eines der Teenies von einem Incakönig zur neuen Amazonenkönigin gekrönt wird. An sich wirkt dieser Amazonen-Nebenplot ein bisschen drangeklatsch, aber dank spärlicher Bekleidung ergeben sich einige nackte Tatsachen. Dann wäre noch die Geschichte mir Prof. Corman, der die mysteriösen Ereignisse untersucht, was sich aber schnell als reine Comedynummer entpuppt. Corman gibt allein den funny Sidekick mit arg zotigen Gags, was auch nicht ganz zu dem ansonsten eher ersten Plot passt.


Unterm Strich ist "Um Lobisomem na Amazônia" durchaus unterhaltsam. Horror, ein paar blutige Effekte und nackte Tatsachen und ein bisschen Humor und an sich schon allein wegen Naschy sehenswert.

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Wednesday, October 24, 2012

Lillian, the perverted Virgin

Lilian gerät während ihres Urlaubs in Spanien in die Fänge des einflussreichen Jorge Miranda, der sie durch Drogen gefügig und zusammen mit seiner Gehilfin Irina als Lustsklavin missbraucht. Lilian schafft es eines Tages zu fliehen und wird von dem Lokalpolizisten Mario gerettet. Sie erzählt ihm von ihrer Leidensgeschichte und Mario beschließt sich dem Treiben von Jorge ein Ende zu bereiten.

Nach "Eugenie (Historia de una perversión)", "Linda" und "Diamonds of Kilimandjaro" ist "Lilian (la virgen pervertida)" die vierte Zusammenarbeit zwischen Jess Franco und Katja Bienert, die zum Zeitpunkt der Dreharbeiten 17/18 Jahre alt war. Der Film hat diesen typischen Franco-flow, bei dem die Handlung eher in den Hintergrund rückt und man sich eher von den Bildern und der Musik treiben lassen sollte. Unterstrichen wird dies auch immer wieder durch den Einsatz der Handkamera, die einige Szenen beinahe Traumhaft erscheinen lässt.


Als Polizist ist Antonio Mayans zu sehen, der auch an der Seite von Paul Naschy in Empusa zu sehen war und zuletzt wieder mit Franco "Al Pereira vs. the Alligator Ladies" gedreht hat. Interessant ist auch die Tatsache, dass es sich bei Lilian um den ersten legalen Hardcore-Porno aus Spanien handelt. Katja Bienert wurde dabei gedoubelt, wobei Jess Franco Muse Lina Romay (als Candy Coster) keine Scheu hat auch mal Hand an zu legen. Die HC-Szenen sind wieder Franco-typisch d.h. viele Nahaufnahmen, Zooms und die Pussy steht meist im Mittelpunkt.

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Friday, September 21, 2012

La gatta in calore

Der Ingenieur Antonio kommt von einer Dienstreise zurück und sieht die Leiche seines Nachbarn Massimo im Garten. Verstört findet er seine Frau Anna in der Küche, neben ihr der Revolver mit dem sie auf Massimo geschossen hat. Antonio bedeckt die Leiche im Garten mit etwas Laub und verwischt diverse Blutspuren in der Einfahrt bevor er seiner Frau zuhört wie es zu der Tat kam. Anna fühlte sich durch die vielen Dienstreisen von Antonio vernachlässigt und hat eine Beziehung mit dem drogensüchtigen Maler Massimo eingegangen, doch war sie für ihn nur eine "gatta in calore"...

"La gatta in calore" ist die zweite Regiearbeit von Nello Rossati, der in späteren Jahren den zweiten Django Film und auch den sehr amüsanten "The Sensuous Nurse" gedreht hat. Erwähnenswert ist auch, dass kein geringerer als Joe D'Amato hinter der Kamera stand. Über seine Leistungen als Regisseur lässt sich streiten, aber hinter der Kamera hat er in diesem Fall sehr gute Arbeit geleistet. Die sehr schönen und stimmigen Bilder werden dabei von der Musik von Gianfranco Plenizio untermalt. Der Film ist eine recht clevere Mischung aus Mudermystery und Beziehungsdrama. Die Frage wie es dazu kommen kann, dass Anna ihren Liebhaber erschießt dient in erster Linie dazu die Entfremdung zu ihrem Mann und das Interesse an ihrem Nachbarn zu beleuchten. Zwischendurch wird etwas Spannung erzeugt indem Antonio alles versucht, dass die Leiche nicht von z.B. dem Getränkelieferanten entdeckt wird. Am Ende kommt dann natürlich alles doch wieder ein bisschen anders.


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